Rote Linien und Graubereiche: Ausländische Anwaltskanzleien in China

Joachim Glatter

Empfohlene Zitierweise: J. Glatter, Rote Linien und Graubereiche: Ausländische Anwaltskanzleien in China, in: ZChinR / GJCL 24 (2017) 117–128.

Abstract


Der Beitrag untersucht regulatorisches Umfeld und gelebte Wirklichkeit der Tätigkeit ausländischer Anwaltskanzleien in der Volksrepublik China. Dabei wird zunächst kurz die Bedeutung und Entwicklung des Anwaltsberufes nach Gründung der Volksrepublik insgesamt betrachtet, woran sich die ausführliche Analyse der relevanten rechtlichen Vorschriften für ausländische Anwaltskanzleien in ihrer historischen Entwicklung bis heute anschließt. Insgesamt wird dabei ein derzeit nur semi-geöffneter Markt für ausländische Anwaltskanzleien konstatiert, dessen Spielregeln nicht immer durch klare gesetzliche Vorschriften vorgegeben werden. Komplettiert wird die Betrachtung stets durch den unerlässlichen Blick in die anwaltliche Praxis und die dort gefundene Handhabung der fraglichen Normen unter Berücksichtigung des behördlich geprägten modus vivendi. Der Beitrag schließt mit einem Plädoyer gegen die bisherige protektionistische Politik und für eine weitere Öffnung des chinesischen Marktes für ausländische Kanzleien und unterbreitet hierzu konkrete, detaillierte Vorschläge, wie diese wünschenswerte Öffnung – nicht zuletzt im chinesischen Interesse – erfolgen könnte.


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